Katerina Hebelkova - Mezzo-Sopran
Auf den Gehstock stützt sich bei „Elektra" die grausame Königin Klytämnestra, von Katerina Hebelková als eine Mischung aus Wahrsagerin und Wahnsinniger gespielt. Elektras Mutter ist gebrochen von den blutigen Dramen, die sich in ihrer Familie abspielen, wird von Alpträumen gejagt und sucht eigentlich Zuflucht und Absolution bei ihrer Tochter Elektra, die von ihren Racheplänen aber nicht abrückt. Die tschechische Mezzosopranistin macht den Zwiespalt der Figur plastisch und war auch stimmlich die perfekte Ergänzung zu ihren beiden
Bühnentöchtern.
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Katerina Hebelková gefällt sehr als eine junge, aber mal nicht so outriert, sondern gefasst gefühlvoll singende Klytämnestra.
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Selbst |
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die grandiose Mezzosopranistin Katefina Hebel- |
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ková als albträumende Klytămnestra ist mehr als |
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nur das Mitglied einer schrecklichen Familie. Auch |
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Mörderinnen verdienen eine zweite Chance, die |
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ihr nur durch Orests Rachetat verwehrt bleibt.
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